Rauschspannungsrechner

Auf der Suche nach einem rauscharmen OP für einen einfachen MM-Vorverstärker bin ich über diese interessante Seite gestolpert:

Rauschverhalten von OpAmps

Dort wird anschaulich beschrieben, wie man die Rauschspannung eines OPs mithilfe der in dessen Datenblatt angegebenen Rauschspannungs- und Rauschstromdichte berechnet. Desweiteren werden auch gleich die Widerstände an den beiden Eingängen mit ihrem thermischen Rauschen miteinbezogen.

Da der Rechenaufwand bei mehreren möglichen OP-Kandidaten nicht unerheblich ist, habe ich ein kleines Programm geschrieben, das diese Arbeit übernimmt. Es müssen lediglich die beiden Ersatzwiderstände für den Plus- und den Minuseingang eingegeben werden, das Programm berechnet dann alle Rauschspannungen für eine Handvoll gängiger OPs.

Die Daten der OPs sind in einer INI-Datei gespeichert. Mit einem einfachen Texteditor lassen sich so jederzeit weitere OPs hinzufügen.

Wie sich den Datenblättern der OPs entnehmen lässt, gibt es für die OP-Rauschspannung immer eine untere Grenzfrequenz, ab der das Rauschen (mehr oder weniger) stark zunimmt. Diese liegt meistens zwischen 10Hz und 1kHz. Überhalb dieser Frequenz ist die Rauschspannungsdichte quasi konstant. Das Programm nimmt keine Rücksicht auf eventuelle Unlinearitäten, daher ist es nur für Bandbreiten im quasi-linearen Bereich gedacht (also typischerweise ab 1kHz aufwärts). Theoretisch sollte es aber auch für den Bereich 0-10Hz funktionieren, wenn die entsprechenden Rauschdichtewerte für diesen Frequenzbereich in die INI eingetragen werden.

opnoise.rar – RAR-Archiv, 118.955 Bytes


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